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Wiederbelebung kann jeder: Aktionstag in der St. Ingberter Fußgängerzone

Die Rundschau St. Ingbert

Aktionstag zur „Woche der Wiederbelebung“ mit Schirmherr Fabian Roschy – Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer unterstützt die Initiative

Wie wichtig schnelle Hilfe im Notfall ist, zeigte der diesjährige Aktionstag zur „Woche der Wiederbelebung“ in der St. Ingberter Fußgängerzone. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über Laienreanimation zu informieren und die lebensrettenden Handgriffe selbst auszuprobieren.

Unter fachkundiger Anleitung von Notärztinnen, Notärzten und Rettungskräften konnten die Teilnehmenden an Übungspuppen die Herz-Lungen-Wiederbelebung praktisch trainieren. Im Mittelpunkt stand das einfache Prinzip „Prüfen – Rufen – Drücken“.

Schirmherr Fabian Roschy, stellvertretender Ortsvorsteher St. Ingbert-Mitte, unterstrich die Bedeutung der Aktion:
„Diese Aktion ist unheimlich wichtig, weil wir das Thema Wiederbelebung in die breite Öffentlichkeit bringen und ein Bewusstsein dafür schaffen wollen. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Deshalb ist es entscheidend, dass möglichst viele Menschen wissen, was zu tun ist. Mein Dank gilt dem Kreiskrankenhaus St. Ingbert und dem DRK-Kreisverband für diese wichtige Aktion.“

Auch Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer besuchte den Aktionstag und machte selbst deutlich, dass Helfen im Notfall keine Frage von Expertenwissen sein muss:
„Wiederbelebung ist ein Wissen, das im entscheidenden Moment Leben retten kann. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Menschen nicht nur informieren, sondern ihnen auch die Möglichkeit geben, selbst zu üben. Ich freue mich, dass das Kreiskrankenhaus und das DRK mit dieser Aktion mitten in der Stadt zeigen: Jeder kann helfen – und jeder kann es lernen. Das unterstützen wir als Stadt sehr gerne.“

Dr. Claudia Meyer-Lang, Ärztliche Direktorin des Kreiskrankenhauses St. Ingbert und Initiatorin der Aktion, sieht vor allem im regelmäßigen Training einen wichtigen Schlüssel:
„Regelmäßige Übung schafft Sicherheit. Der Aktionstag bietet eine gute Gelegenheit, die eigenen Kenntnisse aufzufrischen und Hemmschwellen abzubauen. Unser Ziel ist es, die Wiederbelebung in allen Bevölkerungsschichten zu etablieren – so selbstverständlich, wie es beispielsweise in Skandinavien bereits der Fall ist. Wenn mehr Menschen im Notfall sofort handeln, können wir auch mehr Menschenleben retten.“

Denn bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Bis der Rettungsdienst eintrifft, können Ersthelferinnen und Ersthelfer mit einer sofort begonnenen Herzdruckmassage entscheidend dazu beitragen, die Überlebenschancen zu verbessern.

Der Aktionstag wurde vom Kreiskrankenhaus St. Ingbert und dem DRK-Kreisverband durchgeführt und von der Stadt St. Ingbert unterstützt. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der Resonanz und wollen weiterhin dafür sensibilisieren: Im Notfall nicht zögern, sondern helfen.

Bild: Thomas Bastuck

Frederik Hartmann

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