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Rückschnitt der Bäume dient der Verkehrssicherheit

Die Rundschau St. Ingbert

In den vergangenen Wochen wurden in der Fußgängerzone sowie in der Ludwigstraße mehrere Bäume deutlich zurückgeschnitten. Die Stadt St. Ingbert informiert darüber, dass diese Maßnahme aus Gründen der Verkehrssicherheit notwendig war.

Die betroffenen Bäume wiesen deutliche Alterserscheinungen (Vergreisung) auf. In jüngerer Zeit kam es wiederholt zum Ausbruch überalterter Starkäste. Gerade in stark frequentierten Bereichen wie einer Fußgängerzone stellt dies ein nicht vertretbares Risiko für Passantinnen und Passanten dar.

Vor diesem Hintergrund wurde ein sehr starker Verjüngungs- beziehungsweise Sanierungsschnitt durchgeführt. Ziel dieser Maßnahme ist der Aufbau einer neuen, tragfähigen Kronenstruktur. Durch den gezielten Rückschnitt wird der Austrieb junger, vitaler Triebe gefördert, die künftig eine stabile und dauerhaft verkehrssichere Baumkrone bilden sollen.

Zusätzlich werden die Bäume bei Veranstaltungen – beispielsweise beim Stadtfest – regelmäßig durch große Fahrzeuge, Auf- und Abbauarbeiten sowie Anlieferverkehr belastet. Dabei kommt es immer wieder zu Beschädigungen an Ästen und Kronenteilen, was die Stabilität der Bäume langfristig beeinträchtigen kann.

Veranlasst wurde der Rückschnitt durch die Abteilung Stadtgrün und Friedhofswesen. Die Ausführung erfolgte durch die Stadtgärtnerei. Die Maßnahme wurde im Rahmen der regulären Pflege- und Unterhaltungsarbeiten durchgeführt. Insgesamt wurden in der Fußgängerzone sowie in der Ludwigstraße 31 Kugelahorne (Acer platanoides „Globosum“) bereits Ende Januar und Anfang Februar im Zuge der regulären Baumpflege zurückgeschnitten.

Die Stadt weist darauf hin, dass die Bäume im Laufe der kommenden Vegetationsperiode wieder austreiben und schrittweise eine neue, gesunde Krone entwickeln werden. Bereits im Verlauf dieses Jahres ist mit einem deutlichen Neuaustrieb zu rechnen. Einzelne Bäume wurden bereits im vergangenen Jahr in vergleichbarer Form zurückgeschnitten. Diese haben schon im ersten Jahr einen kräftigen und stabilen neuen Kronenaufbau gezeigt. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass auch die nun geschnittenen Kugelahorne zügig wieder eine geschlossene Krone entwickeln und perspektivisch erneut Schatten spenden werden.

Die Stadt St. Ingbert betont nochmals die Notwendigkeit der Maßnahme, die sowohl der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger als auch dem langfristigen Erhalt des Baumbestandes in der Innenstadt dient.

Foto: Jule Preiß

Frederik Hartmann

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