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Lesefreude und Spannung beim Lesedino-Wettbewerb in der Stadtbücherei

Die Rundschau St. Ingbert

Spannung, lustige Geschichten und jede Menge Lesefreude prägten den Regionalentscheid des Lesedino-Vorlesewettbewerbs in der Stadtbücherei St. Ingbert. Zehn Teilnehmerinnen – in diesem Jahr ausschließlich Mädchen – stellten ihr Können eindrucksvoll unter Beweis und zogen das Publikum mit ihren Vorträgen in ihren Bann.

„Ihr alle könnt stolz auf euch sein, dass ihr euch für diesen Wettbewerb qualifiziert habt. Ich wünsche euch allen ein gutes Gelingen heute, denn ich weiß, Lesen vor einem großen Publikum ist nicht einfach“, begrüßte Karin Mostashiri, Leiterin der Stadtbücherei, die jungen Leserinnen.

Zunächst präsentierten die Kinder ausgewählte Passagen aus ihren Lieblingsbüchern und überzeugten dabei mit Betonung und Ausdruckskraft. Im zweiten Durchgang wartete dann eine besondere Herausforderung: Ein unbekannter Text musste spontan und möglichst ausdrucksstark vorgetragen werden. Die fünfköpfige Jury hatte es nicht leicht, aus den vielen starken Leistungen die Siegerin zu ermitteln.

Am Ende überzeugte Mira Westenfelder von der Pestalozzischule in Rohrbach mit ihrer Lesetechnik und Ausdrucksstärke. Sie wurde zur Gewinnerin des Regionalentscheids gekürt und wird die Region beim Landesentscheid vertreten, der am 28. Mai im Kultusministerium stattfindet. Neben Urkunde, Stofftasche und Buchgeschenk erhielt sie zusätzlich einen Bücherscheck in Höhe von 15 Euro sowie ein grünes Lesekissen.

Auch alle anderen Teilnehmerinnen gingen nicht leer aus: Sie erhielten als Anerkennung jeweils eine Urkunde, eine Stofftasche, das Detektivabenteuer-Buch „Murdle Junior“ sowie einen kleinen Lesedino.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ließ es sich nicht nehmen, die Preisverleihung persönlich vorzunehmen und die Urkunden zu überreichen: „Ich finde es wirklich toll, dass ihr alle den Mut habt, euer Lesekönnen vor einem großen Publikum und einer Jury vorzutragen. Ich möchte euch dazu animieren, dem Lesen treu zu bleiben, weil man so unglaublich viel erfahren und lernen kann. Mein Dank geht auch an eure Eltern, die euch darin unterstützen und fördern.” Gemeinsam mit Jörg Sämann, Referatsleiter für Bildende Kunst, Musik, Literatur und Bibliotheken, gratulierte er anschließend den jungen Teilnehmerinnen. Für Sämann sind die Lesedino-Wettbewerbe längst ein Herzensprojekt: Es war bereits seine 26. Lesung, 13 davon hatte er an seiner früheren Wirkungsstätte in Merzig selbst organisiert. Zum 13. Mal nahm er zudem als Vertreter des Ministeriums teil und freute sich sehr darüber: „Der Lesedino-Wettbewerb gilt als Leuchtturmprojekt des Ministeriums für Bildung und Kultur. Von rund 160 Grundschulen im Saarland beteiligten sich in diesem Jahr mehr als 130 an dem Wettbewerb. Das zeigt uns, dass dieser jährliche Wettbewerb schon fast zum Schulalltag gehört.”

Der Wettbewerb macht jedes Jahr aufs Neue deutlich, wie viel Begeisterung fürs Lesen in den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern steckt und welchen wichtigen Beitrag solche Veranstaltungen zur Leseförderung leisten.

Foto: Maria Müller-Lang

Frederik Hartmann

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