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Fit für den Herbst und Winter mit Nordic Walking

Die Rundschau St. Ingbert

Wollen Sie sich fit machen für die nass-grauen Tag im Herbst? Dann ist Bewegung an der frischen Luft die beste Lösung! Nordic Walking ist eine Sportart, die in jedem Alter und mit jeder Fitnessstufe betrieben werden kann. Sie tut dem ganzen Körper gut und sorgt für gute Laune.

Bei der Ausdauersportart Nordic Walking geht man mit zwei Stöcken, die den Rhythmus der Schritte unterstützen. Die Arm- und Stockbewegung ist ähnlich wie beim Skilanglauf, für den das Nordic Walking auch ursprünglich in den 70er Jahren als Sommertraining entwickelt wurde.

Nordic Walking ist für jeden geeignet

Die Sportart kann von allen Menschen ausgeübt werden, selbst wenn ein Handicap vorliegt (z. B. Übergewicht, Alter, Vorerkrankung, mangelnde Fitness usw.). Auch muss man gar kein bis sehr wenig Geld investieren: Benötigt werden lediglich ein Paar bequeme Schuhe (Sportschuhe oder leichte Wanderschuhe) und die Walkingstöcke, die bereits zu geringen Preisen im Handel angeboten werden. Wer sich keine Stöcke leisten möchte, kann auch einfach „Powerwalken“ – also zügig mit deutlicher Unterstützung der Arme (Armschwung wie beim Gehen) gehen. Schön ist es, durch den Wald oder an Feldern entlang zu walken, aber man kann auch direkt vor der Haustür starten und auf Bürgersteigen gehen. Der Sport kann zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter ausgeübt werden – denn schlechtes Wetter gibt es nicht, sondern nur unpassende Kleidung. Das Tempo und die Intensität bestimmt jeder selbst. Da der Bewegungsablauf dem natürlichen Gehen entspricht, ist Nordic Walking (und auch Power Walking) von jedermann leicht zu erlernen. „Am Nordic Walking gefällt mir, dass man draußen in der freien Natur ist“, erzählt Michael Sehn, Mitglieder der NW-Gruppe bei der DJK-SG. „Es ist gut für Geist und Körper, weil man sich auch während des Laufens unterhalten kann.“

Gesundheitliche Vorteile

Nordic Walking beansprucht den gesamten Körper und stärkt, z. B. im Gegensatz zum Joggen, auch die Armmuskulatur. Auch Muskelverspannungen im Schulter-Nackenbereich werden gelöst und vorgebeugt. Außerdem wird der Bewegungsapparat durch den Einsatz der Stöcke bis zu 30 Prozent entlastet, weshalb Nordic Walking sich auch für Menschen mit Knie- und Rückenschmerzen eignet. Der Kalorienverbrauch ist höher als beim Wandern oder Spazierengehen, damit eignet sich der Sport auch für Menschen, die ihr Körpergewicht reduzieren möchten. Durch das zügige Gehen wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt (vor allem, wenn man den Sport regelmäßig betreibt) und Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem. Mit den Stöcken lassen sich auch vor oder nach dem Walken Kräftigungsübungen durchführen. Zudem ist das Verletzungsrisiko sehr gering. Ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen sollten allerdings – wie bei allen anderen Sportarten – Ihren Arzt um Rat fragen, bevor sie mit dem Nordic Walking beginnen.

Gute Motivation durch Sport in der Gruppe

Sport macht in der Gemeinschaft bekanntlich mehr Spaß. Das bestätigt Michael Sehn: „Ich war vorher im Fitnesscenter, aber seit 2005 gehe ich zum Nordic Walking. Da ist der „Gruppenzwang“ größer und ich habe mehr Spaß, weil die Leute so nett sind. Und meine Frau ist auch zufrieden: ‚Dann bist du Hause aus dem Weg.‘“ Auch ist die Motivation höher, wenn es einen festen Termin gibt, an dem man sich mit anderen Menschen trifft, um gemeinsam Sport zu treiben. Aber natürlich eignet sich Nordic Walking auch hervorragend, um allein und in aller Ruhe beim Sport in der Natur zu entspannen. Schöne Nordic-Walking Strecken unterschiedlicher Länge sind z. B. am Fröschenpfuhl in Hassel ausgeschildert. Wer lieber in der Gruppe geht, kann sich z. B. an die DJK-SG in St. Ingbert (www. https://djk-sg-igb.de) oder an den Kneipp-Verein St. Ingbert e.V. (www.kneipp-verein-stingbert.de) wenden.

BU Titelbild: Walking-Gruppe der DJK-SG.

Foto: Martina Panzer

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