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Immer mehr Ladesäulen für E-Mobilität in St. Ingbert

Die Rundschau St. Ingbert

Wer ein E-Auto fährt, hat es bereits gelernt: Man muss immer dann laden, wenn sich die Möglichkeit bietet. Diese Denkweise unterscheidet sich erheblich vom Tankverhalten für ein Auto mit Verbrennungsmotor. Hier fährt man zur Tankstelle, wenn der Tank leer zu werden droht, Diesel oder Benzin preiswert ist oder man gerade Zeit hat. Der E-Auto-Besitzer, der zu Hause eine Wallbox hat, kann sein Auto jederzeit laden, wenn es vor der Tür steht. Ist er aber unterwegs oder besitzt keine eigene Lademöglichkeit, ist er auf ein umfassendes Netz an öffentlich zugänglichen Ladesäulen angewiesen.

In St. Ingbert wächst die Zahl der Ladesäulen beständig. So stehen bereits einige öffentliche Säulen zur Verfügung und auch zahlreiche Unternehmen bauen Stationen, um ihren Kunden einen Vorteil zu bieten. Da das Angebot immer größer wird und sich fast täglich erweitert, wäre es müßig die Lademöglichkeiten in St. Ingbert aufzuführen. Dazu sei eine Recherche bei der Bundesnetzagentur empfohlen: https://t1p.de/a8z2. Hier werden in einer interaktiven Karte alle gemeldeten Ladestationen angezeigt. Darüber hinaus ist es möglich, eine PDF- oder CSV-Datei mit den Stationen herunterzuladen. Wem das zu umständlich ist, der kann eine der zahlreichen Apps nutzen, die das Ladesäulennetz aufführen und alle nötigen Informationen zu den einzelnen Stationen anzeigen. So gab es am 02.03.2022 laut der App „AirElectric“ 15 Ladestationen in ganz St. Ingbert (inkl. Stadtteile). Eine der neuesten ist die zentral gelegene Ladestation beim REWE-Markt in der Poststraße, die über einen 50-kW-DC- und einen 22-kW-AC-Anschluss verfügt – es können also zwei Fahrzeuge gleichzeitig und über den 50-kW-Punkt sogar im Schnellverfahren geladen werden. Die Säule wurde im Dezember 2021 von den Pfalzwerken errichtet. Die Bezahlung ist hier, wie bei den meisten Säulen, über eine App oder Zahlkarte möglich.

Bild: Maria Müller-Lang

Frederik Hartmann

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