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Die Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes

Die Rundschau St. Ingbert

Auftakt der Sommertour von OB Ulli Meyer unter dem Motto „Rund um Sicherheit und Ordnung in St. Ingbert“

Schneller Einsatz rettet Leben

Der DRK Kreisverband St. Ingbert ist für vier Rettungswachen zuständig: die Hauptstelle St. Ingbert und die Wachen Mandelbachtal, Gersheim und Blieskastel. Die Wache St. Ingbert wurde 1990 an einem umgebauten Zeitungskiosk am Kreiskrankenhaus gegründet und arbeitet mit 1 Notfalleinsatzfahrzeug, 2 Rettungswagen und 4 Krankenwagen. Dazu sind gleichzeitig immer etwa 15 Mitarbeiter im Dienst, die dafür sorgen, dass 1 bis 2 Minuten nach Eingang des Notrufes an der integrierten Leitstelle am Winterbergkrankenhaus ein Einsatzwagen ausrückt und innerhalb von durchschnittlich 10 Minuten und 30 Sekunden beim Patienten ist. Bedient werden die Kernstadt St. Ingbert und die umliegenden Gemeinden, aber es kann auch vorkommen, dass ein Krankenwagen zum Beispiel bis nach Saarlouis fährt. Denn die Leitstelle kann mithilfe von GPS-Daten und der Rückmeldung der Sanitäter jederzeit den Standort der Fahrzeuge orten und sie immer auf dem kürzesten Weg zum nächsten Notfall schicken. „Die schnellen Reaktionszeiten sind nur dank des unglaublichen Engagements und der hohen Qualifikation unserer Mitarbeiter möglich. Dafür sind wir sehr dankbar“, sind sich Roland Engel, Kreisgeschäftsführer des DRK, und Frederic Klein, Leiter der Rettungswache St. Ingbert, einig.

Ausbildung zum Rettungssanitäter

Der Kreisverband legt daher höchsten Wert auf eine gute und nachhaltige Ausbildung. In Kooperation mit der Trägergesellschaft, dem Zweckverband Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saarland (ZRF), werden derzeit pro Jahr 6 bis 8 Nachwuchskräfte über 3 Jahre als Rettungssanitäter ausgebildet. „Lange war die Personalsituation sehr angespannt“, weiß Roland Engel. „Aber der ZRF hat hervorragend mit den Krankenkassen verhandelt, sodass wir in den nächsten drei Jahren wahrscheinlich ausreichend Nachwuchs zur Verfügung haben.“

Der Rettungswagen verfügt über modernste Medizintechnik.

Ein moderner Neubau

„Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sind der eine wichtige Baustein für die großartigen Ausrückzeiten, die die Rettungswache in St. Ingbert verzeichnet“, erklärt Timm Mathis, Geschäftsführer des ZRF. „Doch wenn – wie in St. Ingbert – die Wache zu klein geworden und technisch veraltet ist, dann können wir das in Zukunft nicht gewährleisten.“ Tatsächlich verfügt die Wache am Kreiskrankenhaus nur über sehr wenig und unzureichend ausgestattete Personalräume und die Garagen und Reinigungsräume für die Fahrzeuge sind deutlich zu klein. Aus diesem Grund wurde ein geeigneter neuer Standort oberhalb des Krankenhausparkplatzes gefunden, für den die Kaufverträge bereits unterschrieben sind. Auch sind die Pläne für den Neubau mit großen Sozial- und Aufenthaltsräumen, Platz für die vorhandenen plus zwei weitere Krankenwagen und modernste Ausstattung ausgearbeitet und werden in Kürze der Unteren Baubehörde zur Genehmigung vorgelegt. Es besteht gute Hoffnung, dass noch in diesem Jahr der Spatenstich erfolgen kann. „Vonseiten der Verwaltung werden wir das Bauprojekt bestmöglich unterstützen. Denn die Rettungswache ist für die Sicherheit der St. Ingberter enorm wichtig“, bestätigt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer.

Gemeinsam für die Sicherheit der Bürger: Das DRK und der ZRF mit der Unterstützung der Stadtverwaltung.

Im Dienst für die Bürger

Die Aktivitäten des DRK lassen sich kaum alle auflisten: In Bereichen wie betreutem Wohnen, Mittagstisch, Pflegedienst, Fahrdienst uvm. beschäftigt der Kreisverband 400 feste Mitarbeiter und unzählige Ehrenamtler, die sich für die Sicherheit und das Wohl der Bürger einsetzen. So hat der Kreisverband auch in Corona-Zeiten zum Beispiel innerhalb von einer Woche nach Freigabe insgesamt 25 Testzentren eingerichtet, und bei den spontanen Impfaktionen wurden über 500 Menschen geimpft.

Kontakt und weitere Informationen unter: www.kv-st-ingbert.drk.de

Fotos: Martina Panzer

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