Mit Wero führt die Stadtverwaltung St. Ingbert eine neue digitale Bezahlmöglichkeit ein. Künftig können Bürgerinnen und Bürger Verwaltungsgebühren für Online-Dienstleistungen nicht nur per Kreditkarte oder PayPal, sondern auch direkt über ihre Banking-App mit Wero bezahlen. Die neue Bezahlmöglichkeit wird an die bestehende Bezahlplattform angebunden und steht damit für sämtliche Online-Verwaltungsleistungen zur Verfügung.
Als erste saarländische Kommune und zugleich eine der ersten 100 in Deutschland setzt St. Ingbert damit auf das neue europäische Zahlverfahren. Wero ist ein Projekt der European Payments Initiative (EPI) und wird von führenden europäischen Banken und Finanzdienstleistern getragen. Das Verfahren ermöglicht Zahlungen direkt aus der gewohnten Banking-App oder über die Wero-App – ohne zusätzliche Registrierung, ohne separate Konten und ohne die Eingabe von Kartendaten. Alle Transaktionen werden vollständig innerhalb des europäischen Rechtsraums verarbeitet und erfüllen die hohen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen der Europäischen Union.
Für die Stadtverwaltung bedeutet dies nicht nur eine datenschutzkonforme Alternative zu internationalen Zahlungsdiensten, sondern auch effizientere Abläufe und einen geringeren manuellen Aufwand. Im Serviceportal der Stadt St. Ingbert www.service.st-ingbert.de finden Bürgerinnen und Bürger eine Vielzahl von Online-Dienstleistungen, für die die neuen Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Die Stadtverwaltung weist daraufhin, dass die neuen Bezahlmöglichkeiten nur für die Online-Verwaltungsdienste verfügbar sind. Im Bürgerservice-Center ist Bar- und EC-Kartenzahlung möglich.
„Wir möchten, dass Online-Behördengänge für die Menschen in St. Ingbert so einfach wie möglich sind“, sagt Sven Oberinger, CIO der Stadtverwaltung. „Mit Wero können Gebühren jetzt direkt über die eigene Banking-App bezahlt werden – schnell, sicher und ohne zusätzliche Registrierung. Gleichzeitig bleiben die Daten innerhalb Europas. Das schafft Vertrauen und macht den digitalen Service unserer Stadt noch komfortabler.“








