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Holzbank als Preis für Müllaktion der KiTa St. Franziskus

Die Rundschau St. Ingbert

„Ich will Euch begrüßen, ich mache das so: Hallo, Hallo!“, singen etwa 30 Kinder im Garten der Katholischen KiTa St. Franziskus. Damit heißen Sie wichtige Gäste willkommen: Harald F. Gregorius, Holger Schmitt, Geschäftsführer des Entsorgungsverband Saar (EVS), Ortsvorsteherin Irene Kaiser und den Beigeordneten Albrecht Hauck. Sie alle sind gekommen, um die Kinder für ihr großartiges Engagement zu loben: Sie haben die Mülltonne „Emil“ liebevoll und ganz bunt bemalt. Diese Mülltonne steht am Parkplatz Sengscheid und fordert die Parkplatznutzer freundlich dazu auf, ihren Müll in die Tonne und nicht auf den Boden zu werfen. Initiator dieses von der Stadt St. Ingbert unterstützten Projekts „Hier entsteht Deutschlands sauberster Parkplatz – Machen Sie mit!“ ist Harald F. Gregorius. Im Rahmen der picobello-Aktion im März wurde der Parkplatz von „wildem Müll“ befreit. Gregorius sprach die Menschen am Aktionstag aktiv über die Abfallsituation vor Ort an, schenkte ihnen Taschenaschenbecher und lud sie zu einer Müllsammelaktion mit einer Greifzange nach dem Motto „greifen statt kneifen“ ein.

Für diese Aktion wurde Harald F. Gregorius vom EVS ausgezeichnet. Herr Gregorius wiederum gab seinen Preis mit großer Freude an die KiTa-Kinder weiter: „Den Dank verdient Ihr, denn Euer Emil schluckt den Müll!“ Gemeinsam mit dem picobello-Maskottchen überreichte EVS-Geschäftsführer Holger Schmitt dem Preisträger und der KiTa eine Urkunde und eine originale EVS-Holzbank, die von der Holzwerkstatt des Zentrums für Bildung und Beruf Saar gGmbH (ZBB) hergestellt wurde. „Das Beispiel zeigt, dass jeder von uns etwas tun kann, um Müll zu vermeiden“, lobt Holger Schmitt die Kinder. Auch Ortsvorsteherin Irene Kaiser bestätigt den Kindern: „Emil ist wie ein Mensch. Er ist so hübsch, dass er die Leute anspricht. Auf dem Parkplatz liegt schon deutlich weniger Müll.“ Albrecht Hauck, Beigeordneter für Vereine, Sport, Demographie, Tourismus und Kultur, ist der Meinung, dass das Bewusstsein für Müllvermeidung im Kindesalter geschult werden müsse: „Denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, fügt er hinzu. KiTa-Leiterin Ursula Hornig dankt allen Beteiligten und erläutert, dass es für die Kinder wichtig sei, „nicht nur in der Theorie zu lernen, sondern selbst etwas zu tun.“ Bei jeder Aktion überlegen die Kinder gemeinsam, wie sie mit dem entstehenden Müll umgehen. Und dann fordert Frau Hornig die Kinder auf, sich einen geeigneten Standort für die Bank zu überlegen. Der ist schnell gefunden: „Dahinten bei den Blumen. Da können wir uns hinsetzen und die Füße waschen, wenn wir aus dem Sandkasten kommen!“, schlagen die Kinder vor.

Foto: Giusi Faragone

Frederik Hartmann

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