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Abwechslungsreiches Osterferienprogramm der Stadt St. Ingbert

Die Rundschau St. Ingbert

In der ersten Osterferienwoche bot das Kinder- und Jugendbüro der Stadt St. Ingbert wieder ein spannendes Programm für Kinder an, die ihre Ferien zuhause verbringen. Für insgesamt 28 Kids im Alter von sechs bis dreizehn Jahren hatten Jörg Henschke, Julia Klesen und Luisa Hintermeier, Jugendpfleger der Stadt St. Ingbert, vier actionreiche Tage geplant, die null Komma null Langeweile aufkommen ließen.

Die Woche begann mit einem Spiel- und Basteltag im Kinderhaus, gefolgt von einem Besuch der Schwarzlicht-Minigolf-Anlage in Saarbrücken. Auf 18 leuchtenden Bahnen, ausgestattet mit 3D-Brillen und leuchtenden Stiften, spielten die Kids hier Minigolf 2.0 und lochten mit viel Spaß die Bälle ein. Das Highlight der Woche war jedoch für die meisten Kinder der Tagesausflug in den Wild- und Freizeitpark Klotten nach Cochem. Zwei Attraktionen sorgten hier für helle Begeisterung: die Wildwasserbahn „Zum Rittersturz” und eine Fahrt auf der Achterbahn. Die Wildwasserbahn ist tatsächlich rekordverdächtig: Auf einer Länge von 240 Metern geht es vom 25 Meter hohen Startpunkt mit bis zu 75 Stundenkilometern abwärts. Nassgespritzte Kinder und Betreuer erlebten 220 Sekunden unvergessliche „Action“ und puren Spaß. Dem stand die „heiße Fahrt“ auf der Klotti-Achterbahn in nichts nach. Kurvenreich, maximales Gefälle und bis zu 60 Stundenkilometer schnell, da kann schon mal der Atem stocken und das Herz den angestammten Platz verlassen. Dass dieser Tag durch nichts mehr zu toppen war, stand bei der Heimfahrt eigentlich schon fest.

So rundete der Besuch der neuen Rettungswache in St. Ingbert am Freitagmorgen das Osterferienprogramm ab. Ortsvorsteherin Irene Kaiser begrüßte in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer die Kinder im Aufenthaltsraum des neuen Gebäudes: „Ich bin heute ebenso gespannt wie ihr, denn auch für mich ist es der erste Besuch in dieser neuen Rettungswache. An diesem zentralen Stützpunkt der Notfallversorgung wird rund um die Uhr wertvolle Arbeit geleistet, bei der oft Menschenleben gerettet werden. Diese Rettungsteams verdienen tagtäglich unsere Wertschätzung. Ich wünsche euch viel Freude und interessante Einblicke.”

Interessant ging es dann auch gleich los, denn alle Fahrzeuge und Teams waren im Einsatz. Zufällig war jedoch John Palm, hauptamtlicher Feuerwehrmann aus Kaiserslautern, in der Rettungswache. Er hatte in St. Ingbert eine dreimonatige Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert und wollte eigentlich nur seine Papiere abholen. Spontan übernahm der junge Mann die Führung der Feriengruppe durch das Gebäude und zeigte den Kids die verschiedenen Räumlichkeiten auf den zwei Etagen. Richtig spannend wurde es dann in den großen Garagen mit den riesigen Rolltoren, wo normalerweise vier Krankentransportwagen (KTW), zwei Rettungswagen für Notfalleinsätze (RTW) sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) stehen. Hier stellten die wissbegierigen Kinder dann auch neugierig ihre Fragen: Gibt es hier auch einen Helikopter? Was tanken die Rettungsfahrzeuge? Wer öffnet bei einem Notfalleinsatz schnell die Garagentore?

Und dann kam endlich der erste Notarztwagen aus dem Einsatz zurück und die Kinder konnten es kaum erwarten, diesen aus der Nähe anzuschauen. Lena Blatt, Auszubildende zur Notfallsanitäterin, erklärte anhand der technischen Ausstattung des Fahrzeuges, worauf es bei Notfalleinsätzen ankommt, da hier jeder Handgriff und jede Minute zähle. Auch der Rettungswagen, der kurz darauf zurückkam, wurde von den Kindern innen und außen gründlich inspiziert.

Vollgestopft mit vielen technischen Informationen freute sich die Gruppe anschließend auf einen entspannten Ausklang am Nachmittag in der Kinowerkstatt mit dem Animationsfilm „Luca”.

Foto: Maria Müller-Lang

Frederik Hartmann

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